Berufseinstieg in Zeiten von Corona – Optimismus fehl am Platz? | Talto

Berufseinstieg in Zeiten von Corona – Optimismus fehl am Platz?

/ von Claudia Schröder
veröffentlicht am 22. September 2020
Arbeitsleben & Trends
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Das Corona-Virus hat im heurigen Jahr vieles auf den Kopf gestellt. Wirtschaftliche Unsicherheiten, Kurzarbeit und Aufnahmestopps: Diese Entwicklungen stellen vor allem Berufseinsteiger*innen vor eine große Herausforderung. Wo die Chancen trotzdem gut sind und welche Tipps es bei der Jobsuche gerade generell zu befolgen gibt, erfährst du hier.

Für viele Branchen brachte das Corona-Virus schwere finanzielle Verluste. Dementsprechend ist es in manchen Branchen besonders schwierig gerade jetzt Fuß zu fassen. Eine Umfrage des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung ergab, dass besonders Branchen wie Hotellerie und Gastronomie, Kunst und Unterhaltung aber auch Handel von der Krise betroffen waren. Große Unternehmen wie z.B. Volkswagen setzten auf Sparkurs durch geringere Anstellungen bis hin zu Einstellungsstopps. Weniger betroffen sind hingegen Branchen wie Information und Kommunikation oder das Gesundheits- und Sozialwesen. Wer seine Ausbildung in diesen Bereichen abschließt, kann der bevorstehenden Jobsuche also zumindest etwas unbesorgter entgegensehen. 

 

A screenshot of a cell phone

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Besonders im März und April kam es zu einem drastischen Fall der Anzahl an offenen Stellen. Die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Krise stimmte viele Unternehmen vorsichtig. Neues Personal war mit Sicherheit keine Priorität. Aber auch hier entwickelte sich der Trend in den letzten Monaten langsam wieder zum Positiven. Auch wenn die Zahlen im Vergleich zu der Zeit vor dem Lockdown noch immer alles andere als rosig aussehen, sind nun wieder mehr Stellenangebote zu finden. Wenn diese Entwicklung anhält, darf man durchaus wieder etwas Optimismus zeigen. 

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Bewerber*innen sollten sich darauf einstellen, dass der gesamte Bewerbungsprozess eventuell etwas langsamer vorangeht als sonst.

Motivation und Eigeninitiative

Auch wenn der Traumjob in einer der stärker betroffenen Branchen liegt, solltest du nicht gleich verzweifeln. Viele Unternehmen versuchen sich durch Flexibilität durch die Krise zu helfen. Eine Umfrage im Auftrag der Arbeiterkammer Wien zeigt, dass 42 % der Befragten zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten können. Wo die Arbeit aus dem Homeoffice prinzipiell möglich ist, stellt diese für viele Unternehmen eine attraktive Alternative dar. So gibt es durchaus auch für dich die Möglichkeit, im Homeoffice in einen neuen Job einzusteigen. 

In Zeiten wie diesen, müssen Bewerber*innen wohl besonders flexibel sein. Wichtig ist es, die Entwicklungen in der Branche zu verfolgen und sich zu überlegen, für welche Jobs abseits des Traumjobs man zusätzlich qualifiziert ist. Auch die Zeit für mögliche Weiterbildungen zu nutzen kann sinnvoll sein. Denn worauf sich Berufseinsteiger*innen einstellen sollten ist, dass der gesamte Bewerbungsprozess eventuell etwas langsamer vorangehen könnte als sonst. 

Ganz wichtig: Initiative zu zeigen und potenzielle Arbeitgeber*innen gezielt kontaktieren. Die Umstände entwickeln sich zurzeit ständig neu. Da können sich schon mal sehr spontan neue Tätigkeiten in Unternehmen ergeben. Deshalb bloß keine falsche Scheu – kontaktiere ein Unternehmen, für das du dich besonders interessierst und erkundige dich nach Möglichkeiten, dich aktiv einzubringen. 

Auf unserer Jobplattform gibt es stets die aktuellsten Stellenangebote. Deshalb am besten gleich nachsehen und regelmäßig checken, dann klappt es auch in dieser außergewöhnlichen Zeit mit der Suche nach dem Traumjob.

 

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