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Flexibilität und Toleranz: Das sind die Forderungen der Generation Z vom Arbeitsmarkt

Der Eintritt der Generation Z in den Arbeitsmarkt wird zu einigen Veränderungen führen. Das wird nicht nur der Arbeitgeber selbst, sondern auch die schon vorhandenen Generationen am Arbeitsmarkt, wie die Generation Y, die Baby-Boomers, die Millenials etc. zu spüren bekommen.

In Expertenkreisen werden die Z-ler charakterisiert als eine Gruppe um die 20 Jahre oder jünger, die geregelte Arbeitszeiten, unbefristete Verträge und klar definierte Strukturen im Job haben wollen.

Was erwartet sich die sogenannte Gen Z vom Arbeitsmarkt? Was ist das Erfolgskonzept eines erfolgreichen generationenübergreifenden Arbeitens? Und was muss ein Arbeitgeber bieten, um von der Gen Z als attraktiv wahrgenommen zu werden?

Flexibilität und Lebenslustmaximierung

Die Generation Z wünscht sich einen optimalen Ausgleich zwischen Job und Privatleben. Im Allgemeinen werden die Z-ler als sehr impulsiv beschrieben, da sie stets nach Abwechslung streben. Eine Fixanstellung in einem renommierten Unternehmen ist ihnen zwar wichtig, sie fühlen sich aber auf lange Sicht nicht an das Unternehmen gebunden. Die Verpflichtung bzw. die Bindung besteht eher zu einzelnen Projekten, solange diese spannend und herausfordernd sind. Die Gen Z zeigt in ihren Jobs höchste Einsatzbereitschaft. Von Losern kann also nicht die Rede sein, wie sie so oft von vorangegangen Generationen bezeichnet werden. Die Lebenslustmaximierung, vor allem die Abenteuerlust und der Wunsch nach Entfaltung, sagt man der Generation Z auch nach. Denn bei den Zukunftsvorhersagen, wie etwa niedrige Renten, Erderwärmung und weltweite Krisenherden, kann man gut nachvollziehen, warum die Gen Z ihr Leben in vollen Zügen genießen will.

Aufgrund dessen erwarten Gen Zers höchste Flexibilität in ihrem Job: eine ausgeglichene Work-Life-Balance, Home-Office Möglichkeit, Office-Sharing sowie ein Unternehmen, das digital up to date sind. 

Generationenübergreifendes Arbeiten

Mit dem Arbeitsmarkteintritt der Z-ler arbeiten ab sofort 4 Generationen parallel miteinander: die Baby-Boomers, die Generation X, die Millenials und die Neuen. Dies führt früher oder später zu Konflikten. In jeder dieser Gruppe gibt es Personen, die Vorurteile gegen die anderen haben. Ein Beispiel: Die Generation Z werden Chefs eher aus der Zeit der Millenials bevorzugen als Chefs aus der Gruppe der Baby-Boomers, da diese ihnen ähnlicher und ihre Werte eher verstehen. Die Baby-Boomers und manche Personen aus den Millenials halten die Z-ler möglicherweise als die kompletten Versager oder für weltfremde Kinder. Hier prallen unterschiedliche Werte, Ansichten und Überzeugungen aufeinander und die Chefs sowie die gesamte Unternehmenskultur sind gefordert, präventiv dagegen vorzugehen.

Kulturelle Vielfalt und Toleranz

Die Z-ler wie auch Studien sagen, dass kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz kreative Arbeitsabläufe fördert und zu schnelleren Problemlösungen führt. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Gen Z sich genau das von einem Arbeitgeber wünscht. Die Generation Z wächst außerdem mit dem Anspruch auf, dass jeder Mensch gleich viel Wert ist. Xeno- oder Homophobie haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen, daran sollen sich auch die anderen Generationen halten. Toleranz spielt für die Gen Z eine ganz prägende Rolle. Unabhängig davon, ob ihre Kollegen oder Vorgesetzten verschiedener Herkunft sind, Volltätowiert sind, gefärbte Haare haben, gepierct sind oder Transmänner und – frauen sind: Wir müssen uns zukünftig darauf einstellen, dass auch die Arbeitswelt stets bunter wird und dafür müssen nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die anderen parallel existierenden Generationen offen sein. 

Angebot von Weiterbildungen

Nicht nur durch das Aufkommen der Generation Z verändert sich der Arbeitsmarkt, sondern auch der technolgische Fortschritt verändert die Arbeitswelt. Soft Skills, die vor Jahren unentbehrlich waren, sind heute oft überholt oder Dank der Digitalisierung nicht mehr von Nöten. Aufgrund der Digitalisierung und dem technologischen Fortschritt sind aber stetig neue Skills gefragt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass allen Generationen am Arbeitsmarkt dafür entsprechend geschult werden. Unternehmen müssen daher regelmäßig Weiterbildungen anbieten, um den reibungslosen Ablauf mit der neuesten Technologie gewährleisten zu können. Um als Arbeitgeber jedoch attraktiv zu bleiben, sollte man sich als Unternehmen ein gutes Fortbildungsprogramm überlegen, denn kaum einer aus der Gen Z bleibt bis zur Rente im selben Unternehmen. Mit einem attraktiven Programm aber vielleicht schon 🙂

Unsere HR-Insider Tipps

Um die Generation Z für sich zu gewinnen, muss man sie dort suchen, wo sie sich am häufigsten aufhalten, nämlich auf sozialen Plattformen und auf ihren Smartphones. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Akquise der jungen Talente lautet: Perspektiven bieten. Wie? Indem man zum einen Stellenanzeigen so aufbereitet, dass sich die jungen Talente persönlich dabei angesprochen fühlen und zum anderen ist es wichtig das eigene Unternehmen so darzustellen, dass es für die Gen Z als hoch ansprechend, interessant und aufregend wahrgenommen wird. Das Ziel muss klar sein: Die jungen Talente müssen sofort das Verlangen verspüren, sich beim Unternehmen bewerben zu wollen.

Du gehörst zur Gruppe der Generation Z und betrittst bald den Arbeitsmarkt? Dann besuche unsere Karriereplattform Talto für Studenten & junge Talente. Dort kannst du dich über namhafte Unternehmen informieren und welche Perspektiven, sie dir bieten. Auch verfügbar in der Talto App und Studo App im Reiter Jobs.

„Be a talent of tomorrow“

Liebe Grüße

Dein Talto-Team

(by Verena Fath)